Spitalfinanzierung

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Kernstück der Spitalfinanzierung ist die fixe Aufteilung der anrechenbaren Vollkosten (inklusive Investitionskostenanteil) für stationäre Spitalbehandlungen zwischen der Krankenversicherung (maximal 45 Prozent) und dem Wohnkanton des Patienten (mindestens 55 Prozent) gemäss Artikel 49a Absatz 2 des Krankenversicherungsgesetz (KVG). Die Abgeltung erfolgt durch leistungsorientierte Pauschalen gemäss einer gesamtschweizerisch einheitlichen Struktur.

Für akutsomatische Behandlungen gelten neu Fallpreispauschalen nach dem Tarifsystem SwissDRG. Für die weiteren stationären Bereiche Rehabilitation (inklusive Palliativversorgung) und Psychiatrie wird bis zur Einführung eines schweizweit einheitlichen Tarifsystems weiterhin mit Tagesvollpauschalen abgerechnet.

Gemeinwirtschaftliche Leistungen wie zum Beispiel universitäre Lehre und Forschung müssen separat ausgewiesen und finanziert werden. Diese Regelung findet Anwendung auf Spitäler, die auf einer kantonalen Spitalliste verzeichnet sind, ungeachtet ihrer Trägerschaft. Es erfolgt somit eine Gleichstellung von öffentlichen und privaten Spitälern.