Kantonale Schwerpunktthemen

Auf kantonaler Ebene wird seit 2009 jährlich ein Schwerpunktthema zur Qualitätssicherung bestimmt. Zu diesem Thema finden Veranstaltungen, Evaluationen oder Massnahmen für alle Spitäler und Kliniken im Kanton statt. Folgende Themen wurden bislang umgesetzt.

Schwerpunkt 2018-2019: Interprofessionalität

Der Begriff „Interprofessionalität“ umfasst zwei Aspekte: die interprofessionelle Ausbildung und die interprofessionelle Zusammenarbeit. Der Fokus des zweijährigen Schwerpunktthemas wird mehrheitlich auf die interprofessionelle Zusammenarbeit innerhalb einer Organisation gelegt. Interprofessionelle Ansätze dienen primär der Behandlungsqualität und stimulieren die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden und das Lernen voneinander.

Schwerpunkt 2017: Händehygiene

Händehygiene ist die effektivste Massnahme, um die Verbreitung von Spitalinfektionen zu reduzieren. Die Leistungserbringer investieren daher seit Jahren in die Optimierung der Händehygiene-Praxis ihrer Mitarbeitenden. Mit dem gemeinsamen Aktionstag von Basel-Stadt und Baselland zur Händehygiene am 5. Mai 2017 wurde die regionale Bevölkerung in Kooperation mit den Spitälern entsprechend sensibilisert.

Schwerpunktthema 2014-2016: Medikationssicherheit

Arzneimittel-assoziierte Probleme stellen einen grossen Teil der unerwünschten Ereignisse in der Gesundheitsversorgung dar. Diese führen nicht nur zu einer Belastung für die betroffenen Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Institutionen, sondern auch zu jährlichen Mehrkosten. Das Schwerpunktthema 2014-2016 widmet sich der Medikationssicherheit. Aktuell wird eine kantonale Massnahme umgesetzt.

Schwerpunktthema 2012-2013: Leitbild Schnittstellenmanagement

Ein koordiniertes Ein- und Austrittsmanagement ist nicht nur aus Spitalsicht zunehmend wichtiger, um institutionenübergreifend eine effektive und effiziente Behandlung sicherzustellen, sondern auch aus gesamtheitlicher Sicht der kantonalen Gesundheitsversorgung. In Zusammenarbeit mit den Spitälern wurde das Leitbild „Schnittstellenmanagement“ erarbeitet, die darin formulierten Leitsätze werden in einer Broschüre vorgestellt. Entsprechende Massnahmen werden bis 2017 schrittweise umgesetzt.