Psychiatriekommission BS

Für die Optimierung der Zusammenarbeit in der psychiatrischen Versorgung hat das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt seit 2009 eine Psychiatriekommission eingerichtet. 

Ziel der Psychiatriekommission Basel ist es, für die Koordination und Zusammenarbeit aller Dienstleistungserbringer, Betroffenen und Angehörigen von Betroffenen in der Psychiatrieregion Basel eine Plattform anzubieten. 

  • Die Kommission stellt sich in den Dienst einer zeitgemässen integrierten psychiatrischen Versorgung und pflegt den Informationsaustausch bezüglich Themen, Fragestellungen und Engpässen der psychiatrischen Versorgung in der Region. Sie bespricht Fragen der Kooperation und Koordination von Leistungserbringern, erörtert die Versorgungssituation, weist auf Mängel in der Versorgung hin und erarbeitet hierfür Lösungsvorschläge. Darüber hinaus erarbeitet die Kommission Themen im Zusammenhang mit Projekten aus dem Bereich des Gesundheitsdepartement Basel-Stadt (GGR) und kann den beteiligten Organisationen in der Region und dem Gesundheitsdepartement Basel-Stadt Vorschläge unterbreiten. 
  • Die Kommission setzt sich für ein besseres Verständnis in der Bevölkerung für Anliegen der psychiatrischen Versorgung und der darin tätigen Organisationen ein. Dadurch trägt sie dazu bei, die Stigmatisierung von psychisch Kranken abzubauen. 
  • Die Psychiatriekommission nimmt im Rahmen der Leistungsvereinbarung Aufträge des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt entgegen, wird von diesem als Konsultativorgan beigezogen und übernimmt eine beratende Funktion.  
  • Die Kommission unterstützt die Zusammenarbeit in der Region mit den entsprechenden Stellen der Nachbarkantone. 

Vorsitz

Der Vorsitz der Psychiatriekommission Basel setzen sich zusammen aus 

  • Caroline Doka - Präsidentin
  • Prof. Dr. Marc Walter - Präsident

Mitglieder 

Die Mitglieder der Psychiatriekommission Basel setzen sich zusammen aus 

  • Vertreterinnen und Vertreter kantonaler Stellen; 
  • Vertreterinnen und Vertreter psychiatrischer Kliniken; 
  • freipraktizierende Psychiater und Psychotherapeuten; 
  • Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen der Behindertenhilfe; 
  • Vertreterinnen und Vertreter von Betroffenen und Angehörigen; 
  • Spitex. 

Bei der Kommissionsbildung wird darauf geachtet, dass eine gute Vertretung aller Bereiche erfolgt. 

Jährlich finden drei Kommissions- und drei Ausschuss-Sitzungen statt.