Gemeinsame Gesundheitsregion (GGR)

Mit dem vom Volk der beiden Basel angenommenen Staatsvertrag zur Planung, Regulation und Aufsicht in der Gesundheitsversorgung wird erstmals in der Schweiz die Grundlage geschaffen, dass zwei Kantone im Gesundheitswesen eng zusammenarbeiten können.

Das Projekt

Der Staatsvertrag zur Gesundheitsversorgung bildet die verbindliche Grundlage für die gemeinsame Planung. Er definiert die Rahmenbedingungen im stationären und ambulanten Bereich und führt die dazu notwendigen Planungsinstrumente ein.

Der erstmals erstellte Versorgungsplanungsbericht schafft Transparenz über die bedarfsgerechte Versorgungsmenge in der Region. Auf Grundlage des mit dem Statistischen Amt Basel-Stadt erarbeiteten Planungs- und Wirkungsmodell werden die akutsomatischen Leistungsaufträge unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit der Spitäler, anhand transparenter Kriterien und der bedarfsgerechten Versorgungsmenge vergeben. Eine Fachkommission mit externen Expertinnen und Experten begleitet die Arbeiten und verfasst eine Stellungnahme zu Händen der beiden Regierungen. Danach werden die beiden Regierungen die gleichlautenden Spitallisten per 1. Januar 2021 in Kraft setzen.

Auch die Versorgungsplanung in den Bereichen der psychiatrischen Versorgung und der Rehabilitation sind Teil des Projektes. Die Planungsinstrumente werden in den Jahren 2020/21 entwickelt. Zeitgleich wird mit Expertinnen und Experten ein Psychiatriekonzept für die beiden Kantone erstellt.

 

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